
Jens Kilian wurde 1958 in Dresden geboren und studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Darauf folgte ein Jahr als Szenenbildner bei der DEFA in Babelsberg. Von 1986 bis 1990 war er Bühnenbildassistent an der Deutschen Oper Berlin, von 1990 bis 1992 Ausstattungsleiter an den Bühnen der Stadt Köln.
Seit 1987 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Oper, Schauspiel und Tanz. 1996 brachte er als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner das Opernprojekt »Prometheus VI« am Opernhaus Nürnberg zur Aufführung. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Regisseuren wie Joachim Schlömer (u.a. "Das Rheingold" an der Staatsoper Stuttgart, "Pelléas et Mélisande" in Basel), Christof Nel (u.a. "Salome", "Tristan und Isolde" an der Oper Frankfurt, "Der Freischütz" an der Komischen Oper Berlin), Jossi Wieler ("Alkestis" an den Münchner Kammerspielen), Martin Kušej ("La clemenza di Tito" bei den Salzburger Festspielen), Johann Simons ("Elementarteilchen" am Schauspielhaus Zürich).
In dieser Spielzeit begann mit "Das Rheingold" die Neuproduktion von "Der Ring des Nibelungen" an der Oper Frankfurt. Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören die Bühnenbilder zu „Hänsel und Grete“ (Regie: Christian Schuller) am Nissay Theatre in Tokio, „Carmen“ (Regie: M. Kusej) in Paris, „On the Road“ (J. Schlömer) mit Provincial Dances in Jekatarinenburg und „Das goldene Vlies“ (Regie: Karin Beier) am Schauspiel Köln. Vier von ihm ausgestattete Theaterproduktionen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Mit Dieter Wedel verbindet Ihn die langjährige Zusammenarbeit bei den Nibelungenfestspielen in Worms. Als geborener Dresdner freut er sich nun besonders auf die Arbeit im Zwinger.