
Die Tänzerin und Choreografin Katrin Wolfram studierte 1985 zunächst Bühnentanz, später Choreographie. Während eines Studienaufenthaltes in Chicago, USA konnte sie ihre Tanztechnik vertiefen und die Grundlagen für ihre weitere kreative Arbeit legen. Im Jahr 2002 schloss sie ihr Studium an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden mit Diplom ab. Sie wurde bereits während des Studiums mit dem „Nachwuchsförderpreis der Sächsischen Zeitung“ ausgezeichnet.
Erste Choreografien entwickelte sie bereits während ihres Engagements an den Landesbühnen Sachsen. Seit 1999 ist sie als freischaffende Choreografin tätig. Ihre Arbeiten reichen von Choreografien für Schauspiel oder Musiktheater u.a. an den Landesbühnen Sachsen, dem Landestheater Neustrelitz, der Badischen Landesbühne, dem Staatsschauspiel Dresden, der Komödie Dresden, der Baltischen Oper Danzig oder der Kammeroper Schloss Rheinsberg bis zu Tanzabenden z.B. für das Festival Dresdner TANZherbst.
An der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ist sie seit 2003 als freie Mitarbeiterin und Probenleiterin u.a. in Zusammenarbeit mit der Semperoper Dresden tätig. Hier erarbeitet sie derzeit zusammen mit dem Team der Jungen Szene der Semperoper eine Produktion gemeinsam mit 150 Schülern aus drei Bundesländern. Seit 2005 begleitet Sie als Probenleiterin auch das Palucca Tanz Studio.
Choreografische Erfahrungen sammelte Katrin Wolfram in Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren bei Inszenierungen wie z.B. der „Rocky Horror Show“, „Cabaret“ oder der „Dreigroschenoper“, in Opern wie „Carmen“, „Eugen Onegin“, „Salome“ oder “Die weiße Dame“. Ihre Choreografie in der Oper „Der Freischütz“ ist nach wie vor auf der Felsenbühne Rathen zu sehen. Außerdem choreografierte sie für verschiedene Schauspiele von Shakespeare, Molière, Goldoni bis zu Peter Weiss` „Die Verfolgung und Ermordung J.P.Marats…“
An der Badischen Landesbühne brachte Katrin Wolfram im Frühjahr 2011 ihre erste eigene Regie zu einem Stück über die Kabarettistin, Schauspielerin und Tänzerin Valeska Gert auf die Bühne. Darüber hinaus hat sie auch eigene Tanzabende auf der Basis von Autoren wie Heiner Müller, Jean-Paul Sartre oder Heinrich Heine entwickelt.