Marco Hofschneider ist der Böttger

Marco Hofschneider wurde 1969 in Berlin geboren und wuchs dort mit seinen zwei älteren Brüdern auf. Seine Schauspielkarriere begann unerwartet 1989, als er mitten in seinen Abiturprüfungen für die Hauptrolle in dem preisgekrönten Film"Hitlerjunge Salomon" besetzt wurde. Im gleichen Jahr erhielt er auch die Rolle des geistig und körperlich behinderten Oliver in Detlef Rönfeldts "Hurenglück".

Nach Schauspielkursen in Berlin und Paris bekam er die Titelrolle in der amerikanisch-französischen Co-Produktion "Foreign Student" angeboten. Ende 1994 entschloss er sich, Los Angeles  zu seiner zweiten Heimat zu machen. Er spielte unter anderem in "Ludwig Van B" (mit Gary Oldman), "DNA" (mit Marlon Brando und Val Kilmer) und "Urban Legends - The Final Cut". In Deutschland war er außerdem in "008 – Agent wider Willen", "Die Cleveren", "Autobahnpolizei", "Wolffs Revier", "Tatort","Ein Fall für Zwei", "SOKO Wismar", "Notruf Hafenkante" und "Wilsberg" u.a. zu sehen.

Auf der Weilheimer Theaterbühne spielte er Romeo in "Romeo und Julia" und Konstantin in "Die Möwe" (den Romeo erneut 2004 im Rahmen des Südbayerischen Theaterfestivals) sowie 2006 in Hanau und auf Tournee in Deutschland und Österreich einen Hexenmeister in "Geliebte Hexe". 2009/10 stand er als Jeff in "Die Nadel der Kleopatra" (mit Cosma Shiva Hagen, Ingrid van Bergen und Phillipp Ungeheuer) im Berliner Schlosspark-Theater und in Süddeutschland auf der Bühne.

1997 belegte er Filmkurse an der University of California und der UCLA-Extension. Anschließend absolvierte er in L.A. ein Photographie-Studium.

Im Kino war Marco Hofschneider zuletzt als Bruder Ulrich in "Luther" zu sehen. Für das internationale Fernsehen hat er 2006 den Wissenschaftler und Spion Klaus Fuchs in "Nuclear Race" gespielt.
Marco ist begeisterter Taucher und spielt gerne Klavier.