Teresa Weißbach spielt Anna Constantia Gräfin von Hoym, spätere Gräfin Cosel

Als die sehr frisch und jugendlich wirkende Teresa Weißbach die Probebühne zum Casting betrat, sagte Dieter Wedel spontan zu ihr „Tut mir leid, aber ich glaube, Sie sind zu jung für diese Rolle. Teresa Weißbach war empört, sooo jung sei sie doch gar nicht. Und wirklich, als sie dann ihrem Castingpartner gegenüber stand und eine Szene aus dem Stück spielte, überzeugte sie binnen weniger Sekunden durch eine so unglaubliche Tiefe, Reife und Bühnenpräsenz, dass der Regisseur und sein Team gar nicht anders konnten, als diese wunderbare Schauspielerin  zu engagieren.

Bereits mit neun Jahren stand Teresa Weißbach auf den Bühnenbrettern. Mit 17 spielt sie die Miriam in dem Kultfilm „Sonnenallee“ von Leander Haußmann und studierte von 1999 bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock mit Abschluss als Diplom-Schauspielerin. Während dieser Zeit trat sie am Volkstheater in Rostock und am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin auf, u.a. als Ismene in „Antigone“.

Im Sommer 2004 holte Jürgen Flimm sie in den „Siegfried“ aus dem „Ring der Nibelungen“ zu den Bayreuther Festspielen, von 2005 bis 2007 gehörte sie zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Währenddessen spielte sie auch in Kinofilmen wie „Die Boxerin“ und „Armee der Stille“. Es folgten Film- und Fernsehrollen u. a. in „Käthchens Traum“ unter der Regie von Jürgen Flimm, „Schiller“, an der Seite von Rolf Hoppe in „Giganten: Goethe – Magier Der Leidenschaften“, „Tatort“, „Ein starkes Team“, „Freiwild“, „Countdown“, „Frischer Wind“ und „Ein Sommer in Kapstadt“. Im Jahr 2009 konnte man sie als Evelyn in dem Stück „Das Maß der Dinge“ an den Hamburger Kammerspielen sehen.

Mit ihrem Solo-Programm „In der Bar zum CROCODIL“, mit dem sie derzeit auf Tournee ist, interpretiert sie zusammen mit dem Pianisten und Tänzer John R. Carlson Lieder aus den 20er und 30er Jahren.

Als Gräfin Cosel ist sie nun das erste Mal auf einer Dresdner Bühne zu sehen, sie wird eine Entdeckung sein!